Sapere aude!                                                                                                                                               Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!– forderte der Philosoph Immanuel Kant vor mehr als 200 Jahren. Er hatte etwas viel von uns verlangt, aber  ein wenig  sollten  wir   ihm schon  entgegenkommen. Jeder auf seine Weise. Hier die meine.
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Flechten sind Doppelwesen: Sie bestehen aus einem Geflecht von Pilzhyphen und aus Algenzellen. Die Algen können in der Regel ohne den Pilz auskommen, der Pilz aber nicht ohne sie, da er von ihnen per Photosynthese ernährt wird. Ungefähr 2000 Flechtenarten gibt es in Deutschland. Ihre winzigen Sporen sorgen für eine weltweite Verbreitung, so dass sich die meisten Flechtenarten auch in anderen Gegenden heimisch fühlen.

 

a Cladonia portentosa, die Ebenästige Rentierflechte. Man findet sie wie auch andere Rentierflechtenarten bei uns vorzugsweise in Mager-Rasen. Zusammen mit dem Isländischen "Moos" bilden Rentierflechten die Hauptnahrung dieser Hirschart in den Polarregionen der Alten und der Neuen Welt.

b Certraria islandica, Isländisches "Moos". Je nach Standortbedingung ist die Oberseite der "Blätter" dieser Flechtenart graugrün oder auch braun.

c Xanthoria parietina, die Gelbflechte, bevorzugt basische Gefilde. Anders als wir liebt sie die ammoniakalischen Ausdünstungen der Landwirtschaft und ist bei uns auf den Rinden der Bäume häufig geworden. Unter anderem wohl deshalb, weil eben deshalb der Regen heute weniger sauer ist als früher.

d Eine der sogenannten rotfrüchtigen Cladonien-Arten (Cladonia macilenta, Rotfrüchtige Säulenflechte?). Sie kommen im mageren Rasen vor, auf Baumstümpfen oder auch auf bemoostem Fels. So prunkvoll sie aussehen, sind sie erst dann zu bemerken, wenn man an entsprechenden Standorten ganz bewusst auf sie achtet und dazu in die Hocke geht.  

 
 
 
 
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