Gerald Wolf
                                                                                                                                                 ***     Sapere aude!   ***                                                                                                                                                                                           Schlimm ist es um die Demokratie bestellt, wenn                                                           "politische Korrektheit" und Duckmäusertum                                                                                    das Sagen haben.
 
 

Obwohl keine Säugetiere, saugen können diese Biester alle. Am Menschen aber tut's  hierzulande nur eine: die Bettwanze. Die übrigen der in Deutschland etwa 800 beheimateten Arten saugen an Pflanzen, andere an Insekten, einige an Fledermäusen oder an Schwalben. Manch einer verwechselt die Wanzen mit Käfern. Käfer aber haben keine Saugwerkzeuge. Auch ist das dreieckige "Schildchen" zwischen den Vorderflügeln deutlich größer als bei den Käfern. Überhaupt sind Wanzen ganz anders. Und nicht weniger interessant.


a Die Beerenwanze (Dolycoris baccarum) sieht recht hübsch aus und ist auch einigermaßen häufig. Allerdings hinterlässt sie auf Him- und Brombeeren den Duft eines überlriechenden Wehrsekretes, was sie auf der Beliebtheitsskala nach unten drückt.

b Auffallend gezeichnet ist die Streifenwanze Graphosoma lineatum. Auf Wiesen und Trockenrasen fast überall häufig. Riecht besser als die Erstere, nämlich nach alten Äpfeln.

c Markanter geht's kaum. Die Feuerwanze (Pyrrhocoris apterus) kommt in Siedlungen oft scharenweise vor und liebt besonders Linden. Saugt aber auch an Robinien und Malven.

d Alloeonotus fulvipes, eine der 300 einheimischen Weichwanzenarten (Miridae). Bei uns ist sie viel seltener als in der Mittelmeer-Region.


a, b, c Die Lederwanze (Coreus marginatus) lebt an Ampferarten, oft in großer Menge. Hier in 3 Entwicklungsstadien. Alle Wanzen sind hemimetabol, d. h. schon das erste Stadium, das der Nymphe, ähnelt dem Erwachsenenstadium. Von Häutung zu Häutung werden sie ihren Eltern immer ähnlicher.

d, e Die Grüne Stinkwanze (Palomena prasina) als Jugendliche und als Erwachsene. Auch sie hinterlässt auf Beeren ihre Duftspur.


a Die Wasserläufer (Gattung Gerris, 12 schwer unterscheidbare Arten) gehören ebenfalls zu den Wanzen. Die Unterseite ihrer Beine weisen einen dichten Besatz aus feinsten, wasserabstoßenden Härchen auf, die das Einsinken verhindern. Jedenfalls solange kein Bösewicht eines dieser Detergenzien (Abwaschmittel) ins Wasser mischt. Das Tier lebt vorwiegend von Insekten, die ins Wasser gefallen sind.

b Mit den Wanzen näher verwandt sind die Zikaden. Hier die Blutströpfchenzikade (Cercopis vulnerata), die überall auf Wiesen anzutreffen ist, besonders an Waldrändern.

c Die feenhaft zarte Grüne Zwergzikade (Cicadella viridis), typisch für Feuchtwiesen.

d Da hat niemand hingespuckt, vielmehr ist es das Schaumnest einer Wiesenschaumzikade, in der die Larve heranwächst.

Gerald, Wolf, Magdeburg, Gehirn, brain, Philosophie, Geist, Seele, soul, Gott, god, Bild, Foto, picture, image, Neurotheologie, neurotheology, Hirnforschung, Roman, novel, "Der HirnGott","Glaube mir, mich gibt es nicht", "Das Liebespulver", Magdeburg, humanities, Geisteswissenschaften, neurophilosophy, Neurophilosophie, mind, body, Hirn, nitric, Stickoxid, Wissenschaftsroman, Hirngott, Theologie, Neurotheologie, Gehirn, Gott, Reisen, Welt, Tiere, Pflanzen, Bilder, pictures, plants, animals, travelling