****       Sapere aude!         ****        
                 
Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! – forderte der Philosoph Immanuel Kant vor mehr als 200 Jahren. Er hatte etwas viel von uns verlangt, aber  ein wenig  sollten  wir   ihm schon  entgegenkommen. Jeder auf seine Weise. Hier die meine.
 

Eine brettartig flache Ebene, die über die Hälfte (56 %; 52 000 qkm) von Ungarn einnimmt. Diese Ebene erstreckt sich bis nach Österreich und Serbien, in die Slowakei hinein, die Ukraine und von da über Russland, Kasachstan bis in die Mongolei und nach China. Im typischen Fall handelt es sich bei den Pflanzen und Tieren unserer Wiesenlandschaften um "Steppenelemente", die diesen
Landstrichen entstammen.

a Die Puszta in einigermaßen Ursprünglichkeit. So ist sie nur noch in winzigen Flecken erhalten, Nationalparks wie hier im Hortybagy westlich von Debrecen Ungarnreisen fangen gewöhnlich mit Budapest an.

b Die Donaustadt markiert die Grenze der ungarischen Puszta im Westen des Landes.

c Pralles Leben in einer der Hauptgeschäftsstraßen, der Vaci utza. Dem EU-Land Ungarn geht es ohne den Euro gut. Wie andere Nicht-Euro-EU-Staaten auch, legt es ein überdurchschnittliches Wachstum an den Tag. Ähnlich dem von Deutschland vor Einführung des Euros.  

d Budapest ist fraglos eine der schönsten Hauptstädte der Welt. Lichterglanz im Überfluss. Wie dunkel dagegen unser reiches Deutschland ist.


a Puszta-Nationalpark bei Bugac (in der Nähe vonKecskemet). Hinter dem Windschutzstreifen sieht's genauso aus.

b Oder so. Es ist März.

c Noch schüchtern blüht das Frühlings-Fingerkraut (Potentilla verna).  

d Aus unseren Parks und Gärten bekannt, in der Puszta ursprünglich: Muscari racemosum, die Weinbergs-Traubenhyazinthe.  


a Das gibt's fast nicht mehr: ein genuiner Ziehbrunnen! Was anderswo an Ziehbrunnen die Puszta ziert, ist Attrappe. Für die Touristen aufgestellt.

b Tatsächlich, Wasser ist drunten.Im Hintergrund ein Häusschen, dem Verfall preisgegeben.

c Ansonsten, wo immer Puszta ist, moderne Viehund Weidewirtschaft. Und Felder, Felder, Felder. Ursprünglichkeit muss man suchen. Inmitten der Puszta kleinere und größere Städte (hier Kecskemet). Sehr gepflegt.  

d Grafitibeschmierte Wände sieht man höchstens mal in Budapest. Und dort womöglich von deutscher Ausländerhand rührend. 

 

a Idyllische Armseligkeit vergangener Zeiten.

b Ähnlich wie bei uns in Deutschland: Wer schon will noch auf's Dorf, um in den vergammelten Laden der Groß- oder Urgroßeltern zu investieren?

c Villa Bückdich. Die Bewohner sind längst gestorben.  

d Das Wollschwein, eine aussterbende Haustierrasse. In der Puszta wird sie ab und an noch gezüchtet. 


a Ist sie nicht zum Knutschen, die gute Sau?

b Die Theiss durchzieht mit ihren Sümpfen und Teichen die niedrigsten Niederungen der Puszta.

c Hier, an der westlichen Grenze ihres Verbreitungsgebietes, findet man Moorenten (Aythya nyroca). Leicht kenntlich an den grellweißen Unterschwanzdecken. Rechts davon Blässrallen und hinten links ein Erpel der Tafelente.  

d In dieser messihaften Idylle wohnt noch jemand. Letzte Zuflucht vor der Ödnis der industriellen Landwirtschaft in der ohnehin öden Puszta.  

 
 
 
 
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