Sapere aude!                                                                                                                                               Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!– forderte der Philosoph Immanuel Kant vor mehr als 200 Jahren. Er hatte etwas viel von uns verlangt, aber  ein wenig  sollten  wir   ihm schon  entgegenkommen. Jeder auf seine Weise. Hier die meine.
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Marokko im Februar,

dem miesen Wetter zuhause getrotzt.


a Im Atlas-Gebirge droht schlechtes Wetter, also umgekehrt und ab in die Wüste!

b Für Touristen als Blau-Mann drapiert. Nein, wir wollen echtes Kamelleben!

c Die Piste nach links, dann nach rechts, wieder links ... Und da, abseits touristischer Attraktionen, unsere Brüder und Schwestern traben durch die Gegend wie seit Jahrhunderten!

Der Frühling wagt sich mit ersten Blüten hervor. Hier der überall häufige Affodill (Asphodelus aestivus).


a Den Ziegen scheint der Affodill nicht zu munden, sie klettern lieber auf die Argan-Bäume, um deren Früchte zu fressen.

b Schlechtes Wetter droht sogar in der Wüste.

c Die Gelbe Cistanche (Cistanche phelypaea) freut sich schon.

d Diese Dattelpalmen können Jahre ohne Regen auskommen. Sie laben sich am Grundwasser.



a Agadir ist der Name der Touristenstadt am Meer. Er rührt von den Speicherburgen her, die die Berber zum Schutz vor Feinden errichtet haben. Hier ein Agadir weit im Süden Marokkos.

b Der ehrwürdige Berber ist bereit, uns zu führen.

c Es ist wie im Märchen.

d Stolz präsentiert er eine Papier(Papyrus?)rolle. Ist sie echt? Wie alt, und was steht da geschrieben?


a Richtung Meer, und ein Steinkauz blinzelt uns an.

b Fast noch besser: ein Triel (Burhinus oedicnemus). Bei uns sehr selten zu sehen.

c Unweit der Touristenscharen Agadirs seihen Flamingos salzigen Modder durch ihre Schnäbel.

d Und das Allerbeste: der Waldrapp (Geronticus ermita)! Früher in ganz Europa verbreitet, heute bis auf wenige Brutpaare in Marokko ausgerottet.

 
 
 
 
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