****       Sapere aude!         ****        
                 
Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! – forderte der Philosoph Immanuel Kant vor mehr als 200 Jahren. Er hatte etwas viel von uns verlangt, aber  ein wenig  sollten  wir   ihm schon  entgegenkommen. Jeder auf seine Weise. Hier die meine.
 

Madagaskars Südwesten ist trocken, die Landschaft wird vom Dornenbusch mit seinen Boababs und den dünnen Säulen der Didieraceen . Die Küste ist flach, selbstgezimmerte Fischerbooten fahren hier, Einbäume mit oder ohne Ausleger sowie Pirogen. Das sind Einbäume, bei denen die Seiten durch aufgesetzte Planken erhöht wurden.  

 

a Typischer Dornenbusch. Im Vordergrund eine säulenartig wachsende  Didieraceenart.

b Der Baobab ("Affenbrotbaum") mit seinem wasserreichen Holz ist der berühmteste Baum Afrikas. Auf dem Kontinent kommt nur eine Spezies vor, auf Madagaskar sind es sieben.

c Die Didieraceen sind in ihrer Erscheinungsform den Kakteen ähnlich, aber als Nelkenverwandte stammesgeschichtlich weit von ihnen entfernt. Sie kommen nur auf Madagaskar vor.  

d Lepilemur petteri, Petter's Sportive Lemur (dt: Petters Wieselmaki), eine kleine Lemurenart, die nur im äußersten Südwesten vorkommt (hier der Zombitse-Nationalpark). Die Dornen der Didieraceen scheinen dem Kerlchen nichts auszumachen.

  

a Verreaux's Sifaka (Propithecus verreauxi), einer der größeren Lemuren. Typisch für die südwestlichen Trockenwälder.

b Uratelornis chimaera, der Long-tailed Ground-Roller, ist ein ornithologisches Schmeckerli. Er kommt nur in einem schmalen Küstenstreifen im Südosten des Landes vor. Hier aber ist er einigermaßen häufig.

c Leptosomus discolor, der Madagascar CuckooRoller. Wie die meisten Rackenartigen jagt er seine Beute von einer Warte aus.

   

d Chalarodon madagascariesis, der Madagaskar-Sandleguan (Three-Eyed Lizard, "Drei-Augen-Echse"). Er vertritt eine Tierfamilie, die sonst nur in Amerika vorkommt. Gondwana hatte die geografische Verbindung einst erlaubt. 

  

a Phelsuma standingi, eine hübsche Art der Taggeckos, typisch für die Dornenbuschsavanne.

b Oustalets Chamäleon, Furcifer oustaleti. Hier in einer schlicht braunen Färbung.

c Blattwanzenlarven der Art Phromnia rosea, die zu ihrem Schutz (?) bizarre Wachsfäden ausscheiden.

d Madagascar Bigeyed Snake, Mimophis mahfalensis, ist bei Ifaty recht häufig. Und garantiert ungiftig.   


a Dieser Skorpion ist so ungiftig nicht. Doch die verhältnismäßig großen Scheren und der eher dünne "Schwanz" (es ist der Hinterleib!) verraten, dass er zu den weniger giftigen seiner Verwandtschaft gehört.

b Gromphadorina portentosa, die Madagassische Fauch-Schabe, bekommt man in unseren Zoohandlungen als Futtertier angeboten.

c Leptopterus chabert, Chabert's Vanga, ist der wohl häufigste der für Madagaskar typischen Vanga-Würger. Sehr apart, das himmelblau gerandete Auge.  

d Die Küste nördlich von Tulear mit ausgedehnten Mangrovenvorkommen.

  

a Pirogen, wie man sie überall an der Küste antrifft.

b Mal wieder zu tauchen macht Spaß. Leider war das Wasser trübe.

c Der Schildrabe, Corvus albus, ist der in Afrika am weitesten verbreitete Rabenvogel. An der Küste übernimmt er die Funktion der Möwen.

d Wenn man Kinderlachen liebt, muss man hierher fahren.


a Im Dorf Ifaty. Wie zu sehen ist, kommen die Kleiderspenden aus Europa an.

b Fleischstand. Interessantes Angebot, auch für die Fliegen.

c Wenn die Maske ab ist, kommt ihre Schönheit zur Geltung.  

d Postkartenidylle.    

 
 
 
 
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