Gerald Wolf
                                                                                                                                                 ***     Sapere aude!   ***                                                                                                                                                                                           Schlimm ist es um die Demokratie bestellt, wenn                                                           "politische Korrektheit" und Duckmäusertum                                                                                    das Sagen haben.
 
 

Gemeint sind die weltweit 50 000 Arten von Krebstieren (Crustaceen) und die 16 000 Tausendfüßer (Myriapoden). Zusammen mit etwa 1 Million Insektenarten und 100 000 Spinnentieren bilden sie einen gemeinsamen Tierstamm, den der Gliederfüßer (Arthropoden). Nicht nur die Beine, der gesamter Körper der Arthropoden besteht aus Segmenten. Sie alle tragen eine Haut, die durch Abscheidung einer polymeren Verbindung aus Chitin und Eiweißen eine starre Hülle ergibt: das Außenskelett. Wachstum der Tiere erfordert, dass diese Hülle immer wieder durch Häutung abgestreift und durch eine neue, eine größere, ersetzt wird. 


Tausend Füße hat keiner von den Tausendfüßern (Klasse der Millipedia), immerhin aber eine ganze Menge.

a Einer der bei uns heimischen Diplopoden (Doppelfüßer). Pro Körpersegment wachsen ihnen 2 Beinpaare. Ist es die Art Cylindroiulus caeruleocinctus oder eher Julus scandinavicus? Die eine wie die andere Spezies ist regelmäßig unter der Rinde abgestorbener Bäume oder unter Steinen anzutreffen. Sie ernähren sich von Laubstreu und morschem Holz.

b Lithobius forficatus, der Braune Steinläufer, gehört zur Unterklasse der Hundertfüßer (Chilopoda). Alle in seiner Klasse leben räuberisch. Mit ihren Giftklauen überwältigen sie die Beute (Insekten, Spinnen), indem sie blitzschnell zubeißen. Großen Respekt verdient der zur selben Gruppe gehörende Skolopender, den man als bis zu 17 (!) Zentimeter großes Tier in Südeuropa antreffen kann. Selbst der hier abgebildete Steinläufer wird unangenehm, wenn er bei uns irgendwo eine dünne Hautstelle findet und dann auch noch meint, hineinbeißen zu müssen. 


500 Arten von Krebstieren gibt es in Mitteleuropa, davon leben die meisten im Meer oder im Süßwasser. Diese hier unterscheiden sich stark von den landläufigen Krebsen (Hummer, Krabben, Garnelen) und werden von den Kochkünstlern verschmäht. 

a Der Frühjahrskiemenfuß Eubranchipus grubii lebt auf Abruf, nämlich bis das Gewässer, in dem er sich nach der Schneeschmelze entwickelt, ausgetrocknet ist.  Zuvor rasch noch die Eierchen abgelegt, und das war's dann. Daraus schlüpfen im folgenden Frühling die Nachkommen, und der Reigen beginnt von vorne. 

b Der Schildkrebs Lepidurus apus teilt dasselbe Schicksal. In beständigen Gewässern liefe er Gefahr, sehr bald von einem Fisch aufgefressen zu werden. Durch den großen Rückenschild wirkt er wie die Miniaturausgabe eines Pfeilschwanzkrebses, die in den wärmeren Meeren verbreitet sind. Letztere aber gehören einer ganz anderen Tiergruppe an, einer, die als "Kieferklauenträger" eher mit den Spinnentieren verwandt ist.

c Asseln sind eine Gruppe von Krebstieren, von denen manche Arten die Landluft bevorzugen. Oniscus muralis, die vorzugsweise unter Baumrinde lebende Mauerassel, gehört dazu. Bei ihr wurden die Kiemen auf Luftatmung umgestellt. Leibspeise ist verrottendes Pflanzenmaterial.

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