****       Sapere aude!        ****        
                 
Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! – forderte der Philosoph Immanuel Kant vor mehr als 200 Jahren. Er hatte etwas viel von uns verlangt, aber ein wenig sollten wir ihm schon entgegenkommen. Jeder auf seine Weise. Hier die meine.
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Wissen über die Umwelt oder Nichtwissen, einerlei
Prof. Dr. Gerald Wolf


Etwa sieben Jahre alt war ich, da fragte mich mein Cousin Harald, was denn das für Vögel seien, die da auf dem Telefondraht. Na Schwalben, rief ich. Ja, aber was denn für welche? Da zeigte er auf eine Gruppe, die er Rauchschwalben nannte, und ein paar Meter weiter auf ein Vogelpärchen – Mehlschwalben wären das. Hochmut schwang in seiner Stimme (er war gerade mal ein Jahr älter als ich, der Ochse!), als er erklärte, woran die Vögel zu unterscheiden sind. Woher wollte er das denn auf einmal wissen? Von seinem Biolehrer, der kenne drei- oder vierhundert Vogelarten. So viele? Der Cousin hatte Glück mit dem Lehrer. Begeistert von seinem Fach, wie er war, wollte die halbe Klasse später Biologie studieren. Oder etwas Ähnliches. Ein- oder zweimal durfte ich dabei sein, wie der Lehrer Vögel in speziellen Netzen fing, um sie zu beringen. Und seitdem gab es für mich nur noch eines: Vögel. Mit einem Opernglas aus dem elterlichen Fundus bewaffnet, ging es dann hinaus in Wald und Flur, und das zusammen mit meinem Schulfreund Dieter. Seitdem haben es mir diese fliegenden Viecher angetan. Mit jeweils neu entfachter Begeisterung, wenn es irgendwohin in ein ferneres Land geht. Jahre später war es die Natur insgesamt und das Wissen darüber, was mich gefangen nahm, wiewohl der Beruf die Akzente mit der Hirnforschung, der Zell- und Molekularbiologie viel enger setzte. Letztlich aber hat auch dafür das Ur-Erlebnis mit Haralds Dorfschullehrer gesorgt.


Natur, Wissen im Überfluss
„Natur“ ist ein weiter Begriff. Vom Universum reicht er bis hin zu dessen kleinsten Teilchen. Sich selbst nimmt der menschliche Geist aus und mit ihm all das, was er produziert: das Seelenleben und die Kultur. Im engeren Sinne aber neigen wir dazu, all das als Natur zu verstehen, was da irgendwo „draußen“ ist, gleich ob Wald oder Flur wie auch deren krabbelnden und fliegenden Bewohner. Grün hat sie zu sein, die Natur. Und sei es ein Maisfeld oder ein langweiliger Kiefernforst. Wer Wert auf Bildung legt, allzumal auf solche der politischen Art, benutzt dann oft und gern Wörter mit der Vorsilbe „Öko“ – Ökosystem, Ökobau, Ökofaschismus, Ökoprodukte − , spricht von „Ökologie“ und immerzu von der Umwelt, die es zu schützen gilt. Oft mit größter Bestimmtheit, ja mit Pathos, obwohl er sich da „draußen“ gar nicht auskennt. Zwar weiß ein solcher Zeitgenosse, dass es da bunte Blumen gibt, irgendwo, und erkennt auf den ersten Blick, was ein Schmetterling, was eine Fliege, eine Libelle und was ein Käfer ist. Er weiß den Marienkäfer von einem Maikäfer (obwohl seit Jahren keinen gesichtet) zu unterscheiden. Weiß allerdings nicht, dass es allein in Deutschland 78 Marienkäfer-Arten gibt und etwa 7.000 Käferarten insgesamt. Weltweit sind es mehr als vierhundert Arten. − Ach du lieber Gott, wer soll sich da auskennen und wozu? Gleichviel, sie gilt es zu schützen, auch die jährlich neu entdeckten. Ebenso all das andere Krabbel- und Grünzeug. In erster Linie durch Klimaschutz. Durch Umweltschutz eben!
Natur, das sind nicht nur die Lebewesen, die Pflanzen, Tiere, Pilze, Bakterien und, als Sonderformen des Lebens, die Viren. Auch das Unbelebte gehört dazu, all das was Gegenstand der Physik und Chemie ist. Apropos Chemie, auch da gab es für mich, den Autor, ein Schlüsselerlebnis. In der siebenten Klasse war es, der Chemieunterricht startete mit dem Junglehrer Schneider. Ein flinkes Kerlchen war das, der Herr Schneider, und der einzige, der an der Schule einen weißen Kittel trug. Gleich in der ersten Stunde begeisterte er uns mit einem Zauberkunststück: Vor aller Augen goss Herr Schneider Rotkrautsaft in ein Reagenzglas und kippte dann einen Tropfen Salmiakgeist dazu. O Wunder, der Saft verfärbte sich grün! Darauf dann ein paar Tropfen Essig, und das Ganze changierte nach Rot. Nicht genug damit. Herr Schneider fischte aus einem Vorratsglas einen Metallspan und ließ ihn in ein zuvor mit Salzsäure versehenes Reagenzglas fallen. Es schäumte, und bald darauf war der Metallspan verschwunden! Nein, nicht einfach weggezaubert wäre er, sondern das Metall Magnesium sei es gewesen, das sich mit Salzsäure in ein Salz umgewandelt hätte, das in Wasser lösliche und daher unsichtbare Magnesiumchlorid.
Und fortan gehörte auch die Chemie zu meinen Favoriten. Chemie, mein Favorit, leicht gesagt, denn was heißt es,  sich dieses Gebiet zu eigen machen. Tag für Tag ist mit etwa zwanzigtausend wissenschaftlichen Artikeln zu rechnen, und jede Minute wird irgendwo in der Welt eine neue chemische Verbindung synthetisiert. Soll das alles wichtig sein, fragt man sich da, oder ist davon manches überflüssig und kann weg? Nur eben wer oder was entscheidet darüber? Überfluss gibt es auf allen Gebieten der Wissenschaft, und die riesigen Probleme im Umgang mit dem Wissen vermag keine ihrer Disziplinen befriedigend zu schultern.


Nichtwissen tut’s auch. Oder?
Ein paar Male habe ich mich zu den Jugendlichen in deren Demonstrationen „Fridays for Future“ eingereiht. Auf die Frage, ob ich denn mitmachen dürfe, erntete ich jeweils scheele Blicke, manche aber wirkten eher amüsiert. Das eine wie das andere Mal fing ich nach ein, zwei Minuten schweigenden Mitmarschierens an und fragte meine Nachbarn: 1,5-Grad-Ziel, warum nicht 2,5 oder 5 Grad? Das schien den meisten ganz klar, nämlich weil dann die Erde verglüht. Ich gab zu bedenken, in manchen der früheren Epochen war die Durchschnittstemperatur deutlich höher gewesen, und die Erde sei nicht verglüht. Im Gegenteil, mehr Wasser wäre verdunstet, dadurch mehr Wolken, mehr Regen, und die Erde sei grüner gewesen. Achselzucken hier und da, und schnell ebbte das Interesse ab.
Und CO2, meine nächste Frage, das Gas sei, heißt es, ein Klimakiller. Wieso eigentlich? Na ja, weil das CO2 ein Treibhausgas ist, antwortete das eine Mal nahezu zeitgleich ein halbes Dutzend. Und,  ein Einzelner, das finge die Wärmestrahlung ab und dadurch käme es zur Erderhitzung. Als ich versuchte, auf frühere Erdperioden mit deutlich höheren CO2-Konzentrationen zu verweisen, fiel mir eine Schülerin ins Wort und meinte, das könne man ja gar nicht wissen, weil das viel zu lange her wäre. Ob man denn wisse, so ich wieder, dass die globale Erwärmung trotz weiter steigender CO2-Konzentration seit ein paar Jahren stoppt, und dass die CO2-Konzentration 2020 trotz weltweiten Lockdowns stetig weiter angestiegen war. Das wusste man nicht. Da versuchte ich auf die Absorptionskurve von CO2 zu verweisen, von wegen, dass die Absorptionsleistung in den Infrarotbereichen, denen der Wärmestrahlung also, so gut wie gesättigt sei und höhere CO2-Konzentrationen praktisch keine Auswirk … Niemand hörte noch zu, ich hatte das Interesse verspielt. Kurz noch der Versuch, andersartige Klimafaktoren zu erfragen, und ich gab auf.
Bald darauf ließ ich mich im Demonstrationszug zurückfallen und versuchte es dann aufs Neue. Dieses Mal mit Fragen zum Artenschutz. Die Meinung war einhellig, jawohl, es wäre ganz schlimm, da würden Tier- und Pflanzenarten immer seltener und schließlich aussterben. Wegen des Klimawandels. Um welche Arten es sich dabei handele, wollte ich wissen. Sehr viele, war die Antwort meiner Nachbarin. Ein Schüler wusste: Orchideenarten! Hier bei uns, war meine Frage. Ja, hier gäbe es auch welche. Schon mal welche gesehen? Das nicht, aber er wisse das aus der Zeitung. Auch im Fernsehen wäre dazu was gekommen. Ich weiter: Ebenso seien Schmetterlinge seien vom Seltenwerden betroffen oder gar vom Aussterben, hier bei uns. Jawohl, vor allem durch die Landwirtschaft, die intensivierte, gab der eine der Schüler zu bedenken, der mit den Orchideen. Also nicht durch den Klimawandel, fragte ich. Der auch! Wieso? Weil der furchtbar ist. Und deshalb demonstrieren wir ja.
Meine Frage nun, ob jemand schon mal einen Nistkasten gebaut und im Wald aufgehängt habe. Hoch auf einem Baum. Das nicht, meinte ein auffällig hellblonder Junge mit Stolz in der Stimme, aber sein Großvater, der würde so was machen. Darauf ich wieder: Welche Schmetterlinge denn jeder so kenne. Fast synchron hieß es in der Menge: Kohlweißlinge! Eine Schülerin wusste, dann gäbe es ja noch diese Blauen. Na, schnippte sie mit den Fingern, wie heißen die denn gleich? Und den Zitronenfalter, warf der der mit den Orchideenarten ein. Knapp viertausend Schmetterlingsarten kämen in Deutschland vor, warf ich ein. Der mit den Orchideen staunte: viertausend? Ob sie denn mit ihren Lehrern schon mal auf Exkursion gegangen wären, fragte ich dann. In ein Naturschutzgebiet zum Beispiel. – Nein, das nicht, aber in den Zoo! Einer der Schüler feixte: „Toll, das stehen ja auch die Namen dran!“
Und Bücher? Hat jemand von euch Bücher, in denen die Namen von Tieren oder Pflanzen, die man irgendwo gefunden hat, zu finden sind? Über drei, vier Köpfe hinweg kam es schreiend laut: „Wozu denn? Das will doch sowieso keiner. Überhaupt den ganzen Quatsch, den wir da ständig lernen sollen. Man vergisst das ja sowieso wieder. Und blöde wird man davon!“ Riesengelächter. Meine Nachbarin verwies auf ihr Handy und meinte, Bücher wäre gar nicht mehr in, das Ding hier, das täte es.
Wie, bleibt zu fragen, würden denn die Antworten von Schülern in jenen Ländern ausfallen, die unserem Deutschland im PISA-Ranking nach oben hin entglitten sind. Und wie – noch drängender die Frage − ist es um deren Zukunft bestellt?





Divide et impera − das Erfolgsmodell Corona
Prof. Dr. Gerald Wolf


Als Schutz gedacht, hatte die Corona-Politik die ganze Welt erobert. In der Größenordnung von Staatsbudgets sind Gelder geflossen und verflossen. Ein riesiges Fiasko nun. Menschen sind mit und ohne Impfung an Corona erkrankt und gestorben, oder gar durch die Impfung, psychische Destabilisierung bei Groß und Klein, Haushaltlöcher allüberall. Und nirgendwo sind Köpfe gerollt. Dank „divide et impera“.
Aus dem antiken Rom soll das Diktum stammen, adressiert an Machthaber und solche, die es bleiben oder werden wollen. Doch soll der Tipp „teile und herrsche!“ nicht wirklich aus der Antike stammen, als dessen Urheber wird der italienische Politiker und Philosoph Niccolò Machiavelli (1469–1527) vermutet. Gleichviel, Untertanen oder Gegner in Gruppen aufzuspalten, die sich gegenseitig weder mögen noch verstehen, ist eine Taktik, die das klassische Rom die halbe Welt beherrschen ließ. China bekam auf diese Weise das Reich der Mitte in den Griff, und bis zum heutigen Tag gibt es kein geeigneteres Herrschaftsinstrument als das Divide-et-impera-Prinzip. In den Regierungen findet es Anwendung, in den politischen Parteien und Redaktionsstuben, in der Leitung von Groß- und Kleinunternehmen bis hin zum Management von Schrebergärten. Ja selbst in der Verwandtschaft und innerhalb der Familie.
Was man mit unserem Volk, dem deutschen, durch die Teilung in Ost und West dank eines riesigen Aufwandes gerade noch so geschafft hatte, ist heutzutage einem lächerlich kleinen Etwas gelungen – einem kaum mehr als einem zehntausendstel Millimeter großen Virus. Weniger ihm selbst, diesem Corona-Virus SARS-CoV-1, ist die Teilung zuzuschreiben, weit eher der Angst vor ihm. Das Corona-Spaltmesser geht bis zum heutigen Tag durch das gesamte Volk hindurch. Fehlende Kenntnis auf der einen Seite und Kenntnisse unterschiedlichen Grades auf der anderen dominieren seitdem, gepaart mit Angst, Schrecken und Hass. Kein Bereich des gesellschaftlichen Lebens ist verschont geblieben.  Mittels Corona-Angst nach dem Grundsatz „divide et impera“ ein ganzes Volk zu beherrschen, ja die halbe und die ganze Welt, verlangt keine besondere Qualifikation. Mangelhaft Qualifizierte können das genauso gut. Vorausgesetzt, sie verfügen über einen umfangreichen Machtapparat, und die Medien stehen auf ihrer Seite.


Die Spaltprodukte
Man unterscheidet Geimpfte von Ungeimpften, Gefährdete im Kindesalter von solchen im Jugendlichen- und Erwachsenenalter, und diese wieder von denen im Seniorenstatus. Zum einen sind da die ein- oder zweimal, die dreimal oder noch öfter Geimpften, zum andern die Ungeimpften. Wir haben ungeimpft Genesene von geimpft Genesenen zu unterscheiden. Es gibt Bürger, die ihre Schutzmasken höchst gewissenhaft getragen haben bzw. noch immer tragen, andere eher lässig und manche gar nicht. Aufpasser haben sich entwickelt, wie man sie bisher nur per Film aus noch schlimmeren Zeiten kannte. Da gibt es Ungeimpfte, die ohne Spritze bleiben wollen und dafür demonstrieren gehen, und Ungeimpfte, die dasselbe möchten, aber lieber hinter der Gardine zugucken, wie andere demonstrieren und von der Polizei drangsaliert werden. Manche Menschen ärgern sich über sich selbst, weil nutzlos geimpft und dadurch gefährdet oder krank, und andere über die Ungeimpften. Rächen wollen sie sich an den Ungeimpften durch Isolierung oder, viel lieber noch, durch direkten oder indirekten Impfzwang. Wir unterscheiden Coronakranke, die vordem einmal oder mehrfach geimpft wurden, von ungeimpft Erkrankten. Da gibt es symptomfrei Infizierte und an Corona schwer Erkrankte, Menschen mit Impfschäden, gern „Long-Covid“-Fälle genannt, und solche ohne.
Viele in der Bevölkerung glauben das, was ihnen über Corona seitens der staatlichen Apologetik erzählt wird. Andere glauben das nicht und wollen sich lieber ein eigenes Bild verschaffen. Die meisten schweigen über das Ergebnis. Andere sind darauf erpicht, ihre Erkenntnisse weiterzugeben und lassen sich dafür von seitens der Machteliten auf politische Korrektheit gestimmten „Faktenprüfern“ diskreditieren − als „Leugner“, „Verschwurbler“, „Querdenker“ oder „Verschwörungstheoretiker“. Unter den „Leugnern“ gibt es auch Wissenschaftler und Ärzte. Die meisten von ihnen sagen aber lieber nichts oder wackeln vorsichtig mit ihren Köpfen. Denn da ist zum einen der Job, zum anderen das berufliche Ethos. Auch unter den regierungsnahen Politikern wackeln einige mit ihren gut bezahlten Köpfen. Manche von ihnen waren schon immer Bedenkenträger und stimmten für eine weichere Gangart, andere forderte eine harte,  bis hin zur allgemeinen Impfpflicht und zur Bestrafung der Ungeimpften. Die Strammen warnen vor einer neuen Infektionswelle und halten an den „Schutz“maßnahmen fest, die anderen haben die Warnerei satt.


Ein Imaginationsversuch
Man stelle sich vor, die Wissenschaft wäre unabhängig, grundsätzlich, und der Zweifel sei ihr höchste Gebot! Die Einflussnahme von außen her wäre strafbar, gleich ob durch die Politik, die Wirtschaft, durch Einzelpersonen oder deren Gruppierungen. Wissenschaftler, die sich dennoch für derartige Versuche öffneten, würden durch wissenschaftseigene Kontrollgremien öffentlich gebrandmarkt und expelliert. − Was wäre dann, so die Frage, aus der Coronapolitik geworden?
Als mit Beginn des Jahres 2020 die Corona-Erkrankung pandemisch zu werden drohte, war auch für die Wissenschaft allgemeines Rätselraten angesagt. Der Versuch mit genbasierten Impfstoffen erschien sinnvoll, und schnell nahm er Fahrt auf. Allerdings, wie sich erst später herausstellte, ohne ausreichende Testung. Über die gesamte Welt verteilt, erfolgte sehr bald die Masseninokulation mit den − experimentellen − Gentherapeutika. Früh schon traten Anzeichen von Impfschäden zutage. Die Wissenschaftler hätte das alarmieren sollen, indes gab es nur vereinzelt warnende Stimmen. Von der Politik, zumal der unseres Landes, wurden die Warner ignoriert, zunehmend auch mit Diffamierungen belegt. Die staatsnahen Politiker und die sich ihnen bereitwillig andienenden Medien rührten für die genbasierten Impfstoffe immer stärker die Werbetrommel, und die meisten der Wissenschaftler und Ärzte rührten kräftig mit. Ausgesprochen lohnend war das, wenn auch nicht, wie sich bald herausstellte, für die Geimpften, sondern für die Geldbörsen der Mitmacher. Impfzentren wurden errichtet, und (vermutbar) impfbedingte Erkrankungen oder Todesfälle bis zum heutigen Tag als „im Zusammenhang mit Corona“ stehend ausgewiesen. Genauere Untersuchungen zur Verursachung, allzumal Obduktionen, blieben erschwert oder, schlimmer noch, wurden abgewiesen. Andernfalls drohten ja die Coronaleugner die Oberhand zu gewinnen. Wer auch immer versucht, auf eigene Faust mehr über Corona zu erfahren, versteht mangels Basiswissen oft nicht, was er da herausgefunden hat und gibt irgendwann auf. Wunderbar für die Verantwortlichen, unangefochten bleiben sie auf ihren Stühlen sitzen. Dank „divide et impera“.


Lieber schlecht als recht
Undurchsichtige Geldflüsse bei der Impfstoffbeschaffung und -verteilung und der von Schutzmasken fruchten dann auch weiterhin, und die Hauptverantwortlichen für die kritikwürdigsten Entscheidungen bleiben unangefochten: der Bundes-„Gesundheits“minister, die Chefs des Robert-Koch- und des Paul-Ehrlich-Institutes und der Ständigen Impfkommission. „Schutz“impfungen wurden und werden noch immer von ihnen gepriesen, die, wie sich längst schon herausgestellt hat, keine sind. Dazu „Schutz“masken, die unsere Kinder vor der Sozialisierung bewahrten, aber kaum jemals vor der Krankheit. So manche von ihnen erkranken, oder sterben gar, „dank“ ihrer von den staatlichen Corona-Maßnahmen geschädigten Immunsysteme. Und das, ohne dass die Behörden der gesetzlichen Ermittlungspflicht nachkommen müssen. Auch nicht mit Hinblick auf den Impfzwang. Zu passe kommt die Unsicherheit der Geimpften, ob es denn richtig war, ihren Körper und den ihrer Angehörigen einem Großexperiment zur Verfügung zu stellen. Denn nun ist von bedrückenden Zahlen zur Übersterblichkeit der Geimpften zu hören, von Menschen, die „plötzlich und unerwartet“ gestorben sind. Selbst schuld oder nicht, fortan meint man, etwas Unheimliches im Körper zu haben, das man nie wieder loskriegt.
Die Bevölkerung bleibt in all diesen Fällen gespalten. Ebenso wenn es sich um die Notwendigkeit von Lockdowns in der Wirtschaft handelte oder im öffentlichen Leben oder in den Schulen. Sollen die dadurch verursachten Bildungs- und die Entwicklungsdefizite unserer Kinder einfach so hingenommen werden, oder nicht? Oder die Trennung schwer kranker oder gar sterbender Menschen von ihren Angehörigen. Als erpresserisch empfunden wurde die Impfung, wer als Patient anders nicht zur Behandlung in den Krankenhäusern zugelassen wurde. Eine Fuchtel war das, gerechtfertigt oder nicht?
Keiner weiß all diese Fragen mit Sicherheit zu beantworten, aber eines will niemand von denen, die uns zu sagen haben, wo es langgeht: Dass die Wirrköpfe, die Corona-Leugner, die Verschwurbler, Querdenker und Verschwörungstheoretiker die Oberhand gewinnen. Ganz gleich, was diese Leute meinen − Wissenschaft hin, Wissenschaft her −, es ist falsch! Selbst wenn es stimmt.