Gerald Wolf
                                                                                                                                              ***     Sapere aude!   ***                                                                                                                                                                                           Schlimm ist es um die Demokratie bestellt, wenn                                                           "politische Korrektheit" und Duckmäusertum                                                                                    das Sagen haben.
 
 

Im Februar blüht Tunesien. Weder die bretternde Sommersonne noch die Touristen stören.


a Wirklich, überall blüht es, besonders schön auf Schuttflächen. Der Wegerichblättrige Natternkopf (Echium plantagineum)

b Europäische Stare überwintern gerne in Tunesien, werden hier gefangen, als Leckerei auf dem Souk verkauft, an Ort und Stelle geschlachtet und zu Hause dann verspeist. Brutvogel ist er aber nicht, dafür sein Cousin, der hier fotografisch eingefangene Einfarbstar (Sturnus unicolor).

c Orientalischer kann man nicht aussehen.   

d "Zeig mir deine Tür, und ich sage dir, wie du wohnst" ein Sprichwort der Araber. Das Blau ist ein Zeichen von Frömmigkeit.   


a Die Römer haben in ihrer afrikanischen Provinz, dem heutigen Tunesien (hier in Sbeitla), Beeindruckendes hinterlassen.

b In einem der wenigen Nationalparks von Tunesien, dem des Djebel Chambi am Rande des Atlasgebirges. Im Vordergrund die Blaue Rasselblume (Catananche caerulea). Mit etwas Glück, und das hatten wir, kann man dort Mähnenspringer sehen.

c An Gewässern häufig: der Seidenreiher (Egretta garzetta). Sein Federkleid bleibt selbst im schlimmsten Modder blitzend weiß, und er hält auch immer seine auffallend gelben Füße sauber.   

d Sogar Esel lassen sich nicht gerne herumkommandieren. In einer zerfallenen Berbersiedlung nahe Diouret.   



a Man könnte meinen, ein Haussperling, aber gefehlt!: Es ist der Weidensperling (Passer hispaniolensis), der sich von seinem weltweit verbreiteten Vetter durch den braunen Oberkopf unterscheidet.

b Und gleich nebenan sitzt die Hausammer (Emberiza striolata).

c Sieht wie unsere Haubenlerche aus, ist aber die Theklalerche (Galerida theklae). Von Nordafrika reicht ihr Verbreitungsgebiet bis nach Spanien.   

d Flamingos an der Küste südlich von Sfax als ob es Hausgeflügel wäre.  

 

a Die Marmelente (Marmaronetta angustirostris) kommt im südlichen Mittelmeerraum vor. Hier in einem der Soda-Seen nicht weit von Douz.

b Der Trauer-Steinschmätzer (Oenanthe leucura) ist recht häufig ...

c ... aber nicht der Schwarzrücken-Steinschmätzer (Oenanthe lugens). Ein ornithologischer Leckerbissen in der Wüstenlandschaft Südtunesiens.   

d Saxicola torquata, das Schwarzkehlchen, überwintert in Nordafrika und brütet hier auch.   


a Westlich von Tataouine. Wüst, aber nicht leer.

b Ein paar Kilometer weiter.

c So was gibt es hier, und nicht wegen der Touristen.   

d Psammomys obesus, die "Fette Sandratte" welch Name für ein so hübsches Tier! In den Felswüsten Nordafrikas zu Hause, ernährt sie sich recht kärglich, wird davon trotzdem fett und neigt bei reicher Kost zu Diabetes mellitus. Wird daher in der Forschung gern als Tiermodell für diese Krankheit eingesetzt.  

a Eine einzelne Kokospalme versucht, die Wüste zu erobern.

b Gehen wir noch ein Stück?

c Und so weiter. Der östliche Erg, der sich von Douz nach Süden erstreckt.   

d Welch Glück: der Heilige Scarabaeus! Ein Kotpillen drehender Blatthornkäfer (Scarabaeus sacer). Macht er für seine Nachkommen. Warum eigentlich? Fühlt er die Pflicht oder ist er nur Automat?  

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