Gerald Wolf
                                                                                                                                                 ***     Sapere aude!   ***                                                                                                                                                                                           Schlimm ist es um die Demokratie bestellt, wenn                                                           "politische Korrektheit" und Duckmäusertum                                                                                    das Sagen haben.
 
 

Sri Lanka ist mit 65 000 Quadratkilometern verhältnismäßig klein, aber noch immer groß genug, um Vielfalt zu bieten. Obwohl die Insel bis fast an den Äquator heranreicht, ist das Klima eher angenehm. Auch die Menschen sind es. Zum größten Teil Buddhisten, scheuen sie sich, das Leben in eitler Strebsamkeit zu verbringen. Keine Askese, kein Radikalismus, nicht der Lust noch der Gier soll gefrönt werden, nein, ein Mittlerer Weg sei einzuschlagen. Wünschen heißt leiden, sagt Buddha, und nur derjenige, der sich in Wunschlosigkeit übt, wird in das Nirwana eingehen. Wenn immer möglich, lässt man auch die Natur gewähren, allzumal die Tiere. Und so finden sich inselartig überall Reste der ursprünglichen Natur, die ein näheres Betrachten lohnen. Zum Betrachten sollten auch ein paar Tauchgänge gehören, aber das Meer war aufgewühlt und die Tauchsaison zu Ende. 

Teil I. Inselinneres mit Yala-Nationalpark, Ella, Adam's Peak, Sindharaja-Nationalpark


a Weder der afrikanische Schreiseeadler noch der amerikanische Weißkopfseeadler, die Brahminen-Weihe (Haliastur indus) ist es! Sohn Ronald und Vater haben sich für 10 Tage eine Auszeit gegönnt und werden gleich am ersten Tag mit solchen Beobachtungen verwöhnt.

b Und kurz darauf auch damit. Elefanten sind in manchen der Nationalparks häufig, wie hier im Yala.

c An den kleinen Ohren erkennt man es: Wir sind in Asien, denn das hier ist der Asiatische (Indische) Elefant.   

d An diesem Baum gibt es für die Alexander-Sittiche (Psittacula eupatria) nichts mehr zu knabbern.


a Ein Stückchen Paradies: Buntstörche (Mycteria leucocephala), Komorane (Kleiner Komoran, Phalacrocorax niger), Pelikane (Pelicanus phillipensis) und Reiher (Mittelreiher, Egetta intermedia, und Kuhreiher, Bubulcus ibis) in friedlicher Koexistenz.

b Der Paddy-Reiher (Ardeola greyii) aber wollte von den anderen nichts wissen.

c Flughunde, wahrscheinlich der Indische Kurznasen-Flughund (Cynopterus sphinx). Sie sehen wie schlimme Vampire aus, sind aber Vegetarier.

d Die Hanuman-Languren waren schon da, bevor es Menschen gab. Nun gibt es hier beide Affenarten.


a Wildschweine im YalaNationalpark. Dieselbe Art, die sich auch in Deutschland wohlfühlt.

b Stelzenläufer wie den da rechts im Bild gibt es ebenfalls bei uns, aber das hier ist Himantopus ceylonensis und damit für uns etwas Besonderes. Daneben der Rotlappen-Kibitz (Vanellus indicus), auch ganz schön besonders.

c Smaragdspint (Merops orientalis) klingt nicht nur wie Edelstein, dieser Bienenfresser sieht auch so aus.   

d Bienenfresser stehen immer üppig in Farbe. Warum eigentlich? Hier Merops leschenaulti, der Braunkopf-Spint


a Ein ornithologisches Schmankerl: der Malabar-Nashornvogel (Anthracoceros coronatus). Allerdings erfreut er sich im gesamten südlichen Asien einer weiten Verbreitung.

b Der Pfau, hier ist sein Zuhause. Aber wie nur kann sich ein derart auffälliger Vogel in der Wildnis halten? Offenbar kein sonderliches Problem, denn Pfauen sind in naturnahen Räumen Südund Ostasiens recht häufig.

c Gerade mal Tiger und Leoparden können sich rühmen, ihre Feinde zu sein. Schlangenhalsvögel sind in den Tropen und Subtropen der ganzen Welt verbreitet, wenn auch in verschiedenen Arten. Hier die indische Spezies Anhinga melanogaster.   

d Sambarhirsch voraus!  


a Sambahirsche sind im Süden Asiens zuhause und können sich an Größe und Stärke mit unserem Rothirsch messen.

b Bei Sumpfkrokodilen findet man auf dem Speisezettel mitunter auch Menschenfleisch, aber eher selten. Crocodylus palustris gehört zu den Echten Krokodilen und ist auf dem ganzen Subkontinent zu finden.

c Und nun die Spitze: ein Leopard! Eine Unterart (Panthera pardus kotiya), die für Sri Lanka endemisch und natürlich vom Aussterben bedroht ist. Der Yala-Nationalpark kann mit dieser Schönheit noch ganz gut aufwarten.   

d Das Hochland mit seinen Teeplantagen, ein Erbe der britischen Kolonialzeit. Qualitätskategorie I: die noch eingerollten Blattspitzen.

  

a Adam's Peak (2243 m) im südlichen Hochland, umgeben von naturnahem Bergwald. Oben findet sich ein riesiger Fußabdruck, den Buddha auf dem Weg ins Paradies hinterließ. Der heilige Stapfen lockt Ströme von Pilgern an. Überlegenes Lächeln? Man denke an die Reliquien der katholischen Kirche!

b Abendliche rituelle Waschung, bevor Adam's Peak (über Nacht!) erstiegen wird.

c Am frühen Morgen Siegerlächeln. Immerhin waren 1000 Höhenmeter zu überwinden, um von hier aus die Sonne aufgehen zu sehen.   

d Und so sah es bei Sonnenaufgang aus: Projektion von Adam's Peak in die Wolken, als ob in der Ferne der Mount Everest stünde.  


a Motor-Rikschas auf der Fahrt zum Sinharja-Urwald. Billig, flink, nicht unbequem und bedeutend besser gepflegt als die im benachbarten Indien.

b Warning! Hauptkabel seien gebrochen, hieß es, und wir hatten das erst nachträglich gelesen.

c Die Orchidee Arundina graminifolia ist in Südasien weit verbreitet, stellenweise so häufig, dass man meinen könnte, sie sei als Zierpflanze aus Gärten ausgerissen.   

d In Sri Lanka gibt es nur noch Reste des einstigen Regenwaldes. Also auf nach Sinharaja Forest Reserve!  


a Jungfräulicher Wald, Urwald.

b Kennen wir beide noch von Borneo her: eine Kannenpflanze. Hier Nepenthes destillatoria. Sie ist für Sri Lanka endemisch.

c Ein wahrer Leckerbissen: Urocissa ornata, der SriLanka-Blauschweif-Kitta. Ein Endemit, an Regenwälder gebunden.   

d War da nicht ein Rascheln? 

 

a Wer weiß, auf welchen Namen dieses schöne Tier getauft ist?

b Calotes calotes, die Sägerücken-Agame. Zeigte sich tapfer, als es darum ging, ein großes langbeiniges Insekt zu verschlucken.

c Die Känguru-Echse (Otocryptis wiegmanni) trägt ihren Namen zurecht. Von der Mitte unseres Pfades sprang sie mühelos auf diese Warte.   

d Richtig, diese Aufnahme ist gestellt!  


a Obwohl jedweden Tieren gegenüber freundlich aufgeschlossen, sind wir von den Blutegeln nur mäßig begeistert Sie lauern Wanderern auf, die da des Weges kommen.

b Nichts Besonderes zu sehen? Doch, genau hinsehen, in der Bildmitte!

c Erinnert an unsere Sandlaufkäfer und ist sicherlich ein Cicindelide.   

d Sehr häufig findet man im Regenwald die riesigen Seidenspinnen (hier: Nephila maculata?). Die Gattung kommt in den Tropen der ganzen Welt vor. Künftig soll das von ihr fabrizierte Seidenfibroin zu Vermarktungszwecken biotechnologisch synthetisiert werden.

  

a Wie vor 300 Millionen Jahren im Karbonzeitalter.

b Im Sinharaja gar nicht selten: Ceylon Tree Nymph (Idea iasonia). Wie nennt man das Schmettertier auf Deutsch?

c Wer hat je eine schönere Ameise gesehen?

   

d Der Ceylon-Hutaffe (Macaca sinica) sollte ab und zu einmal zum Urwaldfriseur!  

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