Gerald Wolf
                                                                                                                                                 ***     Sapere aude!   ***                                                                                                                                                                                           Schlimm ist es um die Demokratie bestellt, wenn                                                           "politische Korrektheit" und Duckmäusertum                                                                                    das Sagen haben.
 
 

Ein Stück Spanien zwischen Mittelmeer und Pyrenäen. Dort, wo im Frühjahr kaum irgendwo Zitronen, dafür die Macchie.


a Barcelona, die Hauptstadt Kataloniens, von den Hügeln des Tibidabo-Gebietes aus gesehen. Im Vordergrund die gelben Blüten der KronenWucherblume. Der Kreis umzirkelt die Sagrada Famili (nächstes Bild).

b Gaudís größtes und eigenwilligstes Werk. Mit dem Bau der Kirche hatte er 1882 begonnen. Ob sie jemals fertig wird? Man glaubt sich nach Südamerik versetzt.

c Der Mönchsittich (Myiopsitt monachus), irgendwann mal entflogen oder freigelassen, gehört wie so manch andere Papageienart seit langem zur Vogelwelt dieser Stadt.   

d Mietautos machen es möglich, überall auf der Welt: Autowandern (und Selbstauslöser Selbstaufnahmen). Auf dem Weg nach Montserrat.


a Unterwegs die Macchie, eine baumarme NachfolgeVegetation dort, wo früher einmal Wälder waren. Im April und Mai, noch vor den Touristenschwärmen also, überwältigt sie durch Blütenpracht. Im Vordergrund der überall häufige Schopf-Lavendel (Lavandula stoechas).

b Weniger auffällig, nahe betrachtet aber erstaunlich schön: der Rankende Erdrauch (Fumaria capreolata). Er ist ein Verwandter unseres heimischen Gewöhnlichen Erdrauchs, ein Feldunkraut, das ebenfalls eine nähere Betrachtung verdient.

c Die Binsenlilie (Aphyllanthes monospeliensis), ein Liliengewächs mit binsenartigen, blaugrünen Stengeln.   

d Zwei hübsche Platterbsen der Macchie, die noch auf einen deutschen Namen warten: Lathyrus setifolius (links) und Lathyrus clymenum (rechts). 

 

a Und Orchideen gibts in der Macchie. Hier der Zungenstendel (Serapias spec.). Bloß, welche Art ist es? Stengel und Blätter sind ungefleckt, also die Spezies neglecta, der "Verkannte Zungenstendel"?

b Auf den Blüten der im europäischen Süden weit verbreiteten Pallisaden-Wolfsmilch (Euphorbia characias) lauert eine Luchsspinne (Gattung Oxyopes; ist es die Art ramosus?).

c Gleich nebenan vergnügen sich ein Mann und eine Frau miteinander: der TrauerRosenkäfer (Oxythyrea funesta).   

d Umbilicus horizontalis, das Waagerechte Nabelkraut, mit seinen eigenartigen, in der Mitte gestielten Blatt-Tellern.


a Die Steineiche (Quercus ilex) ist der Charakterbaum der Macchie.

b Typisch die ledrigen, ganzrandigen oder bald mehr, bald weniger stachelig gezähnten und unterseits graufilzigen Blätter.

c Vorsicht, meine Kleine, ein Löwenmaul!   

d Je weiter man in Europa nach Süden kommt, umso häufiger wird der Segelfalter (Iphiclides podalirius). Hier auf dem wundervoll duftenden Echten Thymian (Thymus vulgaris).  


a Der heiligste Ort Kataloniens, das Kloster von Montserrat.

b Grund der Verehrung ist die kleine Holzstatue La Moreneta, die dunkle Madonna von Montserrat. Angeblich wurde sie vom heiligen Lukas gefertigt und von Petrus im Jahre 50 hierher gebracht. Wahrscheinlich aber stammt sie aus der Zeit um 1200. Für die vielen Gläubigen sind die Fakten nicht so wichtig.

c Auf dem Wege in die Pyrenäen das Spanische Löwenmaul (Antirrhinum hispanicum).   

d Da leuchtet es entgegen, das bis zu 3000 Meter hohe Gebirge.  



a Auf dem Gipfel einer für die Hochlagen typischen Hakenkiefer (Pinus uncinata) ein Zitronengirlitz (Serinus citrinella).

b In den etwas tieferen Lagen ist die Grüne Nieswurz, Helleborus viridis, häufig zu sehen.

c Und hier auch, unter einem Buchsbaum, das Leberblümchen (Hepatica nobilis). Viel öfter als bei uns in der weißblütigen Form.   

d Buxus sempervirens, der Buchsbaum. Typisch für den Südrand der Pyrenäen.  


a Auf dem Weg zurück zur Küste Figueres, die Geburtsstadt Dalís. Die Stadt hat ihm ein Museum eingerichtet, das Teatre-Museu Dalí. Wie jeder weiß, hatte der Künstler eine sehr hohe Meinung von sich und seiner Kunst, von Selbstüberschätzung ist die Rede. Aber Salvador Dalí war tatsächlich voller genialer Ideen und dabei von höchster handwerklicher Vollkommenheit. Die meisten seiner zeitgenössischen Kollegen ließ er weit hinter sich.

b Surrealistisch und halluzinatorisch die Besucher stehen schmunzelnd davor, und sehr verunsichert. Überhaupt ist die Verunsicherung eine Trumpfkarte in der heutigen Kunstszene. Wer schon will gern als Banause gelten. Daher haben Tineff und anmaßende KunstUnfertigkeit Konjunktur. Nicht zuletzt in den Museumsleitungen.

c Auch fotorealistisch präzise konnte Dalí sein. Hier eine Laubflechte in Öl.   

d Dieselbe oder eine ähnliche Art, fotografiert in den Bergen von Dalís Heimat. Ob der große Meister ahnte, dass er die Vollkommenheit der Natur noch nicht einmal ansatzweise erreichen konnte? Hatte er ein solches Gebilde jemals unter einem Mikroskop gesehen, oder wenigstens unter einer Lupe? Wenn ja, hätte er den Surrealismus doch wohl auch in die Zellbiologie hineingetragen.  


a Als ob die Camargue nach Spanien verlegt sei: Weiße Pferde in den Brackwasser-Lagunen des Nationalparks Aiguamolis de L'Empordá bei Castelló d'Empuriés. Im Hintergrund die (noch) weißen Berge der Pyrenäen.

b Hier gibt es in großer Anzahl den Stelzenläufer (Himantopus himantopus).

c Sein langes, dünnes Gebein aus der Nähe betrachtet.   

d Nicht weit entfernt das Männchen des Schwarzkehlchens (Saxicola torquata). Dortzulande häufig, bei uns aber sieht man den Vogel höchst selten, am ehesten noch im Westen und Süden des Landes.  

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