Gerald Wolf
                                                                                                                                              ***     Sapere aude!   ***                                                                                                                                                                                           Schlimm ist es um die Demokratie bestellt, wenn                                                           "politische Korrektheit" und Duckmäusertum                                                                                    das Sagen haben.
 
 

Die Dominikanische Republik ist nicht gerade riesig, ihr Binnenland aber bringt es immerhin auf Höhen von mehr als 3000 Metern. Sogar Schnee kann es dort geben. Die große Geländevielfalt hat eine solche der Flora und Faune zur Folge.

a Auf den ersten Blick ein Regenwald wie jeder andere. Auf den zweiten das Bekenntnis zur nahezu totalen Unkenntnis all der Pflanzen, die da miteinander um Boden und Licht konkurrieren.

b Allerdings, die Purpurblättrige Dreimasterblume (Tradescantia spathacea, früher Rhoeo discolor) ist an dem Grün-Rot-Kontrast der Blattober- und -unterseite leicht zu erkennen.

c Wild und schön.   

d Der Farn Dicranopteris pectinata bildet auf brandgerodeten Stellen Teppiche aus, die das Nachwachsen von Bäumen verhindern. 

  

a Sekundär-Regenwald. Den Farnen hat er ein Schnippchen geschlagen.

b Der Glattschnabel-Ani (Crotophaga ani) ist von der Karibik bis ins südliche Südamerika verbreitet. Er gehört zur Kuckucksfamilie, ist aber zur Ehrenrettung sei's gesagt kein Brutschmarotzer.

c Eine Erdorchidee mit dem Namen Bletia patula.   

d Zu Albernheiten ist jedermann zu jeder Zeit bereit. Die ältere Generation liebt das Auto, auch wenn es dem Neuwagen denkbar ferne ist. Die jüngere favorisiert das Moped und das Motorrad und pflegt diese Untersätze so liebevoll, dass sie wie frisch aus dem Laden aussehen. 

 

a Nichts von wegen Ausländerhass. Wer nicht gerade US-Amerikaner ist, wird auch gern zum Rum eingeladen.

b Und revanchiert sich bei nächster Gelegenheit mit einem Merengue-Tänzchen.

c Auch dieser Ausländer hat schnell einen Freund gefunden. Aber eher wohl deshalb, weil diesem am Verkauf des Halsschmucks gelegen ist.

d Ebenfalls ein Ausländer: der Webervogel Ploceus cucullatus, "Dorfweber" genannt. Aus Afrika eingeführt, hat er sich auf der Insel rasch ausgebreitet. 

 

a Mimus polyglottus, der Spottvogel ("Spottdrossel"), ist auf Hispaniola der wohl häufigste Vogel. Sein Verbreitungsgebiet reicht vom Süden Kanadas bis in die Karibik.

b Ebenfalls häufig, der Truthahngeier (Cathartes aura). Von den USA ist er bis nach Feuerland verbreitet. Hoch droben zwei Exemplare, die grazileren sind Fregattvögel.

c Eine Ladung gebrauchter Schuhe wartet auf Käufer.   

d Der hier versucht's mit Obst aus dem häuslichen Garten. 

  

a Das Ergebnis von Kleidersammlungen bei uns zulande.

b Wie überall in der Welt gerinnt das Jugendleben durch stete Handyarbeit zum Jugend-Still-Leben.

c Ebenso wie bei unseren eigenen Youngsters täuscht die dröhnende Musik großartige Stimmung vor.   

d Bromelien sind nicht etwa Parasiten, sondern Aufsitzerpflanzen (Epiphyten). Ihrem Wirt tun sie nichts zuleide. 

  

a Tillandsien auf allem, selbst auf Leitungsdrähten.

b Diese Bromelien haben sich's auf Nadelkissen gemütlich gemacht.

c Kurze Ruhepause, bevor es zum nächsten Schwirrflug geht: Chlorostilbon swiaainsonii, der Hispaniola-Kolibri (Hispanolian Emerald).

d Aus der einst sumpfigen Ebene östlich von San Francisco de Macoris sind Reisfelder geworden.  Zur Freude der Seidenreiher (Egretta garzetta). Sie haben sich über die ganze Welt verbreitet. Im 19. Jahrhundert wurden sie überall stark bejagt wegen ihrer Schmuckfedern, der Damenwelt zuliebe. 

  

a Was stelzt denn da? Der Amerikanische Stelzenläufer ist es, Himantopus mexicanus.

b Ein junger Taxi-Reiter mit seinen Passagieren.

c Zu den Leguanartigen gehörend: Anolis chlorocyanus.   

d Reiner Zufall, wenn man ihn entdeckt, den Anolis Coccothrinax argentea.   


a Beim Hispaniola-Specht (Melanerpes striatus) ist das anders. Überall hört man seine laut keckernde Stimme, und bald darauf auch sieht man ihn. Obwohl endemisch für die Insel, ist er häufig.

b Ebenfalls häufig und ebenfalls endemisch, der Palmschwätzer (Dulus dominicus). Schlichtes Federkleid und sperlingsartiger Ruf. Man fragt sich, wieso ausgerechnet er zum Nationalvogel der Dominikanischen Republik avanciert ist.

c Ein Vertreter der Familie der Edelfalter: Siproeta steneles, der Malachitfalter.   

d Sicherlich zur Schmetterlingsfamilie der Schwärmer gehörend, aber welche Art?   


a Und wie heißt der da?

b Die Familie der Springspinnen gibt es auch bei uns. Hier eine ganz reizvoll gezeichnete Art.

c Tiaris olivacea, englisch: Yellowfaced Grasquit (und deutsch?). Sobald man die kleinen Kerlchen erst mal entdeckt hat, glaubt man, sie immer häufiger zu sehen.   

d Ähnlich ergeht es einem mit dieser kleinen Orchidee: Tolumnia variegata.   

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