Gerald Wolf
                                                                                                                                                 ***     Sapere aude!   ***                                                                                                                                                                                           Schlimm ist es um die Demokratie bestellt, wenn                                                           "politische Korrektheit" und Duckmäusertum                                                                                    das Sagen haben.
 
 

Australien

Der Südwesten im April 2015


Der Kontinent umfasst drei Viertel der Größe von Europa, hat etwa die doppelte Einwohnerzahl von London und übt dennoch eine ausgesprochen restriktive Einwanderungspolitik aus. Im Süden des Landes schneit es, wenn es Winter wird, während der Norden noch immer unter tropischer Hitze fiebert. Entsprechend vielseitig ist die Natur: Küsten mit Mangrovenwäldern, Steppen und Wüsten und im Norden Regenwälder. Vor 225 Millionen Jahren waren die Landmassen unserer Erde zur Pangäa vereinigt. 45 Mio Jahre später driftete der nördliche Teil als Laurasien vom südlichen Teil ab, dem Gondwana-Land. Dieses zerfiel in die heutigen (Sub-)Kontinente Afrika, Indien, Südamerika. Zuletzt spaltete sich Neuseeland ab. Australien und die Antarktis trennten sich erst vor 53 Millionen Jahren. Von Australiens Urgeschichte zeugen noch heute die eierlegenden Säugetiere und die Beuteltiere, die dank mangelnder Konkurrenz durch die moderneren Säugetiere überleben konnten.

Der Südwesten Australiens mit der Region um Perth (1,5 Mio. Einwohner) ist durch recht üppige Küstenwälder und zum Landesinneren hin durch Steppen- und Wüstenlandschaften charakterisiert.  


a Per Camper durch's Land zu fahren, ist ausgesprochen erlebnisbeladen. Und für Vater und Sohn Ronald, beide doch eher zivil, ein Bröckchen Abenteuer.

b Gerade mal eine 3-Tagesfrist, und die trieb zur Eile an. Von Perth aus ging es sofort in die Umgebung, Richtung Nordost, hin zum Avon Valley Nationalpark.

c Der für Australien so typische Eukalyptus. Etwas über 700 Arten gibt es. Sie sind den unterschiedlichsten Lebensräumen angepasst.

d Mit welchen der 700 Eukalypti werden wir es denn hier zu tun haben?


a Der Große Grasbaum (Kingia australis) ist charakterisiert durch die rockartig herunterhängenden toten Blätter.

b Im gesamten Land verbreitet: die Australische Elster (Flötenvogel, Gymnorhina tibicen).

c Schon die die ersten Europäer klagten über Myriaden von Fliegen. Sehr anhängliche Biester.

 d Das Graue Riesenkänguruh (in Australiens Westen: Macropus fuliginosus) ist weit verbreitet. 

  

a Scharenweise knabbern Rosakakadus (Eolophus roseicapillus, "Galah") an den Zapfen der Kasuarinen.

b Nur auf den Südwesten Australiens beschränkt: der Weißschwänzige Schwarzkakadu (Calyptorrhynchos latirostris). Obwohl in seiner Existenz stark gefährdet, tritt er im Yancep-Nationalpark noch immer scharenweise auf.

c Das Purpurhuhn (Porphyrio porphyrio) ist, Amerika ausgenommen, weltweit in den Subtropen und Tropen verbreitet.   

d Eine Echse, die per evolutionem noch auf dem Weg hin zu den Blindschleichen ist.


a Der lachende Hans (Dacelo novaeguineae), von den Ureinwohnern Kookaburra genannt. Zu den Baum-Eisvögeln gehörend, bevorzugt er lichte Wälder, auch Parks und Siedlungen. Besonders im Südwesten und in den östlichen Gebieten verbreitet.

b In Australien gibt es wohl keinen Tiergarten ohne Koala, hier im Whitman-Tierpark am Stadtrand von Perth. Er frisst ausschließlich Blätter, und die auch nur von etwa 50 der 700 Eukalyptusarten, ausnahmsweise auch von Akazien und Obstbäumen. Die Heimat von Phascolarctis cinereus sind die lichten Wälder Ost-Australiens.

c Ebenfalls ein tiergärtnerisches Muss sind Streichelgehege mit Känguruhs.   

d  Der Ringsittich (Barnnardius zonarius) ist über Australien in verschiedenen Rassen verbreitet. Hier im Südwesten die Subspecies semitorquatus.

  

a Eine schön gefärbte Kreuzspinnenart. Eriophora pustulosa?

b Die bösesten Giftschlangen der Welt sind in Australien zuhause. Also lieber auf den Busch geklopft.

c Banksia coccinea, die Scharlachrote Banksie. Sie kommt nur im Südwesten vor. Die Banksien gehören zu den Proteengewächsen, typisch für die subtropischen Gebiete der Südhalbkugel, dem früheren Gondwanaland. 

d Die Früchte der Banksien sind zapfenartig. Die Samen sind außen angeordnet. Um freigesetzt zu werden, warten sie auf den Buschbrand.


a Perth, vom Swan River aus. Die Stadt wurde von den Engländern in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gegründet, um die Franzosen von der Besiedlung des australischen Westens abzuhalten.

b Etwa ebenso alt ist das an der Flussmündung gelegene Fremantle, benannt nach dem britischen Admiral Charles Fremantle. Hier haben aus der Zeit der Erstbesiedlung noch einige Gebäude überstanden.

Gerald, Wolf, Magdeburg, Gehirn, brain, Philosophie, Geist, Seele, soul, Gott, god, Bild, Foto, picture, image, Neurotheologie, neurotheology, Hirnforschung, Roman, novel, "Der HirnGott","Glaube mir, mich gibt es nicht", "Das Liebespulver", Magdeburg, humanities, Geisteswissenschaften, neurophilosophy, Neurophilosophie, mind, body, Hirn, nitric, Stickoxid, Wissenschaftsroman, Hirngott, Theologie, Neurotheologie, Gehirn, Gott, Reisen, Welt, Tiere, Pflanzen, Bilder, pictures, plants, animals, travelling