Sapere aude!                                                                                                                                               Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!– forderte der Philosoph Immanuel Kant vor mehr als 200 Jahren. Er hatte etwas viel von uns verlangt, aber  ein wenig  sollten  wir   ihm schon  entgegenkommen. Jeder auf seine Weise. Hier die meine.
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Die Kapregion, die Südspitze des Kontinentes mit Kapstadt, seinem Kronjuwel. Die Vegetation bildet mit über 500 Erica-, knapp 100 Gladiolen- und 69 Proteenarten ein eigenes Florenreich (Capensis). Die Pflanzen findet man in dem hier typischen Buschgestrüpp, dem Fynbos. Die Küste zum Kap der Guten Hoffnung hin ist "traumhaft schön", und hier prangen die teuersten Immobilien des Landes. Auch eine politische Besonderheit gibt es: In dieser Region (Westkap) regiert (2014) die Demokratische Allianz (DA) mit einer Law- and- Order-Politik. Security überall, vieles wirkt hier ordentlicher als anderswo, und auch die Einkommensverhältnisse scheinen günstiger zu sein. Das übrige Land wird von Mandelas politischem Erbe, dem African National Congress (ANC), verwaltet, und so manches läuft da aus dem Ruder: Korruption, enorme Arbeitslosigkeit, Kriminalität. Verglichen wird die Entwicklung der politischen Ideale mit denen im realen Sozialismus/Kommunismus. Wer von Kapstadt directement nach Berlin zurückfliegt und hernach im Bahnhof Zoo aussteigt, bekommt einen Kulturschock: beschmierte Wände, zerschrammte Türen, Bettler, abgewrackte Gestalten, missmutige Gesichter. Das gibt's in Kapstadt gerade mal in den Townships.  


a Wieder mit gemietetem Auto unterwegs.

b Blick aus dem Hotelfenster. Im Vordergrund das South African Museum, in der nahen Ferne der Tafelberg.

c Wichtiger Termin im Park.  

d Long Street, die Flaniermeile Kapstadts. Die victorianischen Fassaden erinnern an die von New Orleans. Abends ist hier Stimmung heiter, aber nicht aggressiv.


a Ein Muss: das Restaurant "Mama Africa".

b Cape Town legt sich schlafen.

c Das Tafelbergmassiv hat sein berühmtes "Betttuch" übergestreift. Also besser nicht hoch mit der Seilbahn, sondern auf zum benachbarten Lion's Head, um die Aussicht zu genießen. Im Vordergrund die seidigen Blätter des Silberbaumes (Leucadendron argenteum), eine Proteenart, die nur in den Bergen der KapHalbinsel wächst.  

d Nach links gewandt, und Kapstadt liegt einem zu Füßen.

 

a Vom vorgelagerten Signal Hill aus der Blick auf das CapeTown Stadium, für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 erbaut.

c Auf der Fahrt zum Kap. Die Küste wird schmal, die Häuser werden immer prachtvoller.

c Hier kauft man gern ein.

d Weiter nach Süden, zum Kap hin, bestimmt zunehmend die Natur, was zu sehen ist.    


a, b Überall lukt der Kelp aus dem Wasser heraus, Geschwader von riesigen Tangen.

c Ganz in Nähe der Küste: Robben (Südafrikanischer Seebär, Arctocephalus pusillus).  

d Ein Mausvogel (Colius colius) blickt aufmerksam aus dem Ufergebüsch.  

 

a Zwar kann man auch mit der Bahn zum Leuchtturm des Kaps hinauf fahren, die meisten aber wollen sich den Aufstieg nicht nehmen lassen.

b In ganz Südafrika ist der Rotschwingenstar (Onychognathus morio) verbreitet, in diesem Land wohl einer der häufigsten Vögel überhaupt. Der Besucherstrom am Kap hat ihm das letzte Bisschen an Scheu genommen.

c Phalacrocorax capensis, der KapKomoran, brütet, wo er seinem Namen nach brüten sollte: direkt am Kap.  

d Endlich, die Spitze vom "Kap der Guten Hoffnung", wenn auch nicht der südlichste Punkt des Kontinentes. Der wird vom 140 km östlich gelegenen Cape Agulhas beansprucht.  

 

a Simon's Town, ein liebenswertes Örtchen an der Ostseite des Kaps. Die victorianischen Fassaden wurden sorgfältig restauriert.

b Unglaublich, inmitten der Stadt ein Brillenpinguin! Die Tiere sind hier an den Menschen gewöhnt, und die Menschen an die Tiere.

c Die trolligen Vögel sind an der Südküste des Kontinentes bis nach Namibia hin anzutreffen. Ihr Bestand soll wegen der Öltanker-Unfälle bedroht sein.  

d Obwohl das Frühjahr die größte Farbenpracht hervorbringt, blüht es noch immer im Fynbos.  

 

a Protea neriifolia, fast verblüht.

b Und was ist denn das nun schon wieder?

c Und das?  

d Pig's ears (Cotyledon orbiculata).   


a Erica mammosa ist sommers noch tüchtig am Blühen.

b Auch diese Gladiole (Gladiolus caryophyllaceus?) hat das Blühen noch nicht aufgegeben.

c Den Namen unter http://www.plantzafrica.com/ gefunden: Cyrtanthus macmasteri. Ein Amaryllisgewächs, das am Lion's Head häufig zu sehen ist.  

d Auf halber Strecke nach Gans Bay: Corvus albicollis, der Geier-Rabe. Er brütet in felsigem Gelände, auch direkt an der Küste, und ließ sich für uns nur dieses eine Mal erblicken.

   

a Anders als sein bei uns heimischer Verwandte trägt der Afrikanische Austernfischer (Spheniscus demersus) ein gänzlich schwarzes Federkleid.

b Larus hartlaubii (Hartlaubs Möwe) ist hier recht häufig anzutreffen. Ihre Verbreitung beschränkt sich auf die Westund Südküste.

c Das Meerohr (Gattung Haliotis), auch Abalone genannt, eine Meeresschnecke, die sich mit ihrem Fuß am Felsen festheftet. Sie kommt in fast allen warmen Meeren der Welt vor, sogar im Ärmelkanal. Gern wird sie als Schmuck verwendet, zumal wenn die Schönheit ihrer Schale durch Polieren hervorgehoben wird. Oft im selben Regal zu finden wie das berüchtigte "Reh im Schneegestöber".  

d Agama atra, die Südliche Felsenagame, harrt geduldig aus, bis das Konterfei geklappt hat.

 
 
 
 
Gerald, Wolf, Magdeburg, Gehirn, brain, Philosophie, Geist, Seele, soul, Gott, god, Bild, Foto, picture, image, Neurotheologie, neurotheology, Hirnforschung, Roman, novel, "Der HirnGott","Glaube mir, mich gibt es nicht", "Das Liebespulver", Magdeburg, humanities, Geisteswissenschaften, neurophilosophy, Neurophilosophie, mind, body, Hirn, nitric, Stickoxid, Wissenschaftsroman, Hirngott, Theologie, Neurotheologie, Gehirn, Gott, Reisen, Welt, Tiere, Pflanzen, Bilder, pictures, plants, animals, travelling