****       Sapere aude!         ****        
                 
Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! – forderte der Philosoph Immanuel Kant vor mehr als 200 Jahren. Er hatte etwas viel von uns verlangt, aber  ein wenig  sollten  wir   ihm schon  entgegenkommen. Jeder auf seine Weise. Hier die meine.
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Ein aus lauter Atollen bestehendes Reich, 700 km südwestlich der Südspitze Indiens gelegen. Von den etwa 1200 Inseln sind 200 bewohnt. Ein Drittel der 300.000 Malediver drängt sich auf der Hauptstadtinsel Male zusammen, dem dichtest besiedelten Ort der Welt, Bevölkerungswachstum 3,4 %. Geologische Grundlage des Inselreiches ist ein untermeeriges Gebirge, dessen Spitzen weitestgehend abgetragen sind. Die Reste werden durch Korallenstöcke stabilisiert. Ein Korallenmeer riesigen Ausmaßes hat sich ergeben, und das ist es, dass es Tauchern und Schnorchlern aus aller Welt angetan hat. In ihrem Gefolge und meist etwas weniger begeistert, die Partner. Denn die Eilande sind in wenigen Minuten umrundet. Bevor also die Langeweile zuschlägt, besser mitgemacht! Doch wie lange noch? Die Korallenstöcke sind größtenteils kaputt. Korallenbleiche heißt die Krankheit, die sie befallen hat. Schuld ist die globale Erwärmung. Und daran der Mensch — das jedenfalls meinen "politisch korrekt" die CO2-Fetischisten. Für die CO2-Skeptiker trägt das „Christkind“ die Schuld, El Niño genannt. El Niño, so hofft man, liegt in den letzten Zügen, Abkühlung ist angesagt (trotz weiter steigender CO2-Konzentration!), und für die Malediver und ihre Korallen wird die Zukunft wieder besser aussehen. Neben dem Fischfang ist nun mal Tourismus die Haupteinnahmequelle. Übrigens hatte El Niño 1998  schon einmal die Korallen bis auf wenige Prozent vernichtet, und das bei deutlich niedrigeren CO2-Werten.

a Abendlicher Anflug auf Male: Inseln und Lagunen. 

Im Baa-Atoll, Resort „Royal Island“. Für ein gesundes Riff würde man gern einen Teil des Luxus‘ hingeben.

a Weißer Korallenstrand, üppig wachsende Sträucher und Bäume, bevorzugt Palmen, ein Hauch von Luxus, in den Tag hinein träumende und ab und zu schnorchelnde Urlauber   so stellt man sich die Malediven vor. Und so sind sie auch.

Eine auf der Insel sehr häufige und überhaupt nicht scheue Echsenart: Calotes versicolor, die Blutsauger-Agame oder — weniger blutrünstig — die Orientalische Gartenagame. Über das gesamte südliche Asien hin zu finden. Gleichviel, ein hübsches Tier. 

c Die kleine Knipskamera (Nikon Coolpix S33) verträgt gerade mal an die 10 Meter Wassertiefe. Also kaum fürs Tauchen geeignet. Doch gut geschnorchelt ist mehr als halb getaucht. Schon wegen der Lichtflut an der Oberfläche.


 

In paradiesischer Gelassenheit schwimmen die Fische an dem kräftig prustenden Schnorchler vorüber und lassen ihn bis auf Armlänge heran. Leider sind, wie man sieht, große Teile des Riffs zerstört, aber es gibt auch Korallenstöcke, die einen Neuanfang signalisieren. Gleichviel, man hat dennoch einen recht ordentlichen Eindruck von der Buntheit eines tropischen Riffs — nicht nur im Sinne von Farben, sondern auch von Vielfalt.

Im Folgenden ein paar Beispiele:


 


 
 
 
 
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